Zisterzienser Kloster <span>seit 1230</span>

Zisterzienser Kloster seit 1230

Veröffentlich am 05. Mai. 2019

Das Kloster Grünhain im sächsischen Erzgebirge wurde von Zisterziensern angelegt und bestand von 1230 – 1536. Die Klosteranlage liegt an der alten Salzstraße,  genau in der Mitte des Weges von Zwickau nach Böhmen. Dies war wohl auch ein Grund für die Entscheidung, die Klosteranlage hier zu bauen und zu entwickeln.

Die Montanregion Erzgebirge ist eine in über 800 Jahren entstandene Industriekulturlandschaft in der Grenzregion zwischen Sachsen und Nordböhmen. Sie ist geprägt von einer Vielzahl historisch weitgehend original erhaltener technischer Denkmäler, sowie zahlreicher mit dem Montanwesen in Verbindung stehender Einzeldenkmale und Sachgesamtheiten. Die Identität und Authentizität der montanen Kulturlandschaft des Erzgebirges beiderseits der deutsch-tschechischen Grenze ist weltweit beispiellos.

Der Erzgebirgskreis ist der einwohnerstärkste Kreis Sachsens und Ostdeutschlands, er gehört sogar zu den TOP 20 der bevölkerungsreichsten Landkreise Deutschlands. Der Erzgebirgskreis verfügt über die höchste Industriedichte, gehört aber auch zu den bedeutendsten Tourismusregionen in Sachsen. Der seit 2008 neu bestehende Landkreis hat damit an Bedeutung gewonnen, die es zu nutzen gilt.

Das Kloster Grünhain hat regional und überregional eine große Bedeutung und gilt als eines der Zentren der Besiedlung des Erzgebirges. Fast auf allen wirtschaftlichen Gebieten, beginnend im Agrarbereich bis hin zum Bergbau und der Erzbearbeitung, hat das Kloster Grünhain die Entwicklung mitbestimmt. Darüber hinaus verfügte das Kloster Grünhain über eine der bedeutendsten Bibliotheken des Erzgebirges.

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